Abgrenzung zu Postkarten-Motiven:

Motive, die auf Postkarten, T-Shirts oder Postern zu finden sind und sich z. B. auf Tassen drucken lassen, sind in der Regel keine geeigneten Stockfoto-Motive. Natürlich gibt es auch hier manchmal Überschneidungen. Diese „Kitschmotive“ kann man aber, wie ich das getan habe, in einen Poster- oder T-Shirt-Shop verkaufen. Ebenso kann man auch im digitalen Zeitalter noch gedruckte Postkarten mit seinen Motiven verkaufen, wenn man eine geeignete Nische gefunden hat. Man sollte aber eine Absatzmöglichkeit im Kopf haben bevor man die Druckkosten ausgibt

Hier noch 10 Tipps von „Mr. Microstock“ himself:

  1. Mindestens einer wenn nicht mehrere Topseller sind von Vorteil, weil Kunden nach “Download” sortieren
  2. Das Qualitätslevel ist gestiegen und man sollte mindestens mithalten können
  3. Deutschland ist laut Yuri Arcurs sein größter Absatzmarkt (nach den USA) – da sollten Fotos aus Deutschland doch gut ankommen
  4. Lerne von echten Leuten auf der Straße oder im Geschäftsleben und imitiere das für deine Fotos. Studiere Sie richtig!
  5. Erstelle eigene „Marken“ für deine Shootings (Achtung den Hinweis an die Agenturen nicht vergessen sonst werden die Fotos abgelehnt)
  6. Kunden benötigen Service, wenn die Bildagentur keinen Service liefert, dann sollte man den selbst anbieten
  7. Biete deine Fotos in Macro- und Microstock Bildagenturen an
  8. Verteile deine Fotos auf so viele große Agenturen wie möglich
  9. Fotokäufer wollen keinen “Müll”, Sie möchten wirklich kreative Fotos und sind auch bereit dafür zu bezahlen
  10. Erstelle deine eigene Bildersprache dann werden Kunden explizit nach deinen Fotos suchen und sie kaufen

(Von der CEPIC New Media Conference in Dublin 2009)

Noch mehr Tipps:

Denken Sie beim Fotografieren an den Kunden

Will man so halbwegs vernünftige Einnahmen erzielen, so sollte man grundsätzlich an die spätere „Verwertbarkeit“ des Fotos denken.

Lassen sie bei ihren Motiven Freiraum für Text

Designer benötigen Freiraum auf ihren Bildern. Ob für Werbebotschaften, Produktplatzierungen oder für banalen Text – auf den Fotos muss dafür genügend Platz um das Motiv herum sein.